Pausenspiel Ausleihe

Bewegung in der Pause ist wichtig:

Nach dem vielen Sitzen tut Bewegung gut, sie bringt gute Laune ­čÖé und vertreibt Langeweile.

In der ersten Pause ├Âffnet der Spielecontainer, der von einer Sch├╝lerfirma betrieben wird.

In der Mittagspause steht eine gro├če Spielebox zur Verf├╝gung. Au├čerdem ist die Sporthalle mit einem Sportangebot (Fu├čball, Badminton oder V├Âlkerball) ge├Âffnet. Balancieren, Werfen, Rollenspiele – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch beim Kickern in der Aula soll schon so mancher richtig ins Schwitzen gekommen sein. Auch die Aula l├Ądt mit ihrem Kicker zu sportlichen Turnieren ein.

Hier ein paar Eindr├╝cke von der Spielebox:

Das ist die Sch├╝lerfirma Pausenspiele:

Der Spielecontainer zieht um
Der Spielecontainer zieht um

Jeden Tag in der gro├čen Pause ├Âffnet der Spielecontainer, ein Mitbringsel aus der Minister Stein Schule, und der Spa├č geht los:

3 Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler aus der Sch├╝lerfirma erledigen gewissenhaft ihren Dienst und k├╝mmern sich um eine verl├Ąssliche Ausleihe und R├╝ckgabe von Team- und Geschicklichkeitsspielen. Hierf├╝r nutzen sie ein selbst ausgekl├╝geltes Ausleih-System mit Fotos und Klammern. So hat jeder jederzeit einen ├ťberblick wer welches Spielzeug ausgeliehen hat. Am Ende der Pause wird kontrolliert, ob jeder sein Spielzeug p├╝nktlich abgibt. Wer zu sp├Ąt abgibt oder gar sein Spielzeug irgendwo liegen l├Ąsst, bekommt kurzerhand eine ÔÇ×SperreÔÇť von einer Woche aufgebrummt und darf in dieser Zeit kein Spiel ausleihen. Um hier den ├ťberblick zu behalten, teilen sich die Sch├╝ler in 3 verschiedene ÔÇ×DiensteÔÇť auf:

  • Der Spiele- Dienst sucht das gew├╝nschte Spielzeug heraus und r├Ąumt es bei R├╝ckgabe wieder ein.
  • Der Klammer-Dienst sucht die Ausleihklammer des jeweiligen Sch├╝lers und klammert sie an an das entsprechende Spielzeugfoto.
  • Der 3.Mann sorgt f├╝r ein ordentliches Aufstellen, l├Ąutet das Ende der Spielzeit ein und schlie├čt den Container auf und zu.

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Der Andrang bei der Sch├╝lerfirma mitzuarbeiten war so gro├č, dass eine lange Warteliste angelegt werden musste.

Und ganz nebenbei lernen die Sch├╝ler den Umgang mit fremden Sachen, P├╝nktlichkeit und ├ťbernahme von Verantwortung. Sie m├╝ssen miteinander kommunizieren und sich demokratisch ├╝ber die Einteilung ihrer Dienste einigen. Erstaunlich wie viel Ordnung und Disziplin die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler hier von den anderen einfordern und auch selbst an den Tag legen.

Neue Ideen und Kritik werden in der regelm├Ą├čig stattfindenden ÔÇ×TeamsitzungÔÇť besprochen und abgestimmt. Am Ende eines arbeitsreichen Schuljahres belohnt sich die Sch├╝lerfirma mit einem ÔÇ×BetriebsausflugÔÇť.

 

teamwork spielen

eingang andrang am pausencontainer

 

Interview mit einem Sch├╝ler zum Spielecontainer:

 

  1. Wie findest du den Spielecontainer?

Gut!

  1. Was kann man da machen?

Zum Beispiel Spa├č haben. Spielen. Da sind Spiele drin und alle k├Ânnen spielen.

  1. Wer verteilt Spielzeug im Spielecontainer?

Das machen die Kinder, die in der Sch├╝lerfirma Pausenspiele sind.

  1. Welche Spiele gibt es denn?

Es gibt Springseilspiele, Fu├čb├Ąlle, Wurfteile, Hockey und Tore und ganz viele andere.

  1. Hast du ein Lieblingsspielzeug?

Sagen wir mal: mein Lieblingsspielzeug ist der Fu├čball.

  1. Welche Spielzeuge w├╝rdest du dir im Spielecontainer noch w├╝nschen?

Ich w├╝nsche mir Gocarts, Fahrr├Ąder, B├Ąnke zum Sitzen und Kartenspiele, zum Beispiel UNO.

  1. Was m├Âchtest du der Schulerfirma Pausenspiele noch sagen?

Macht mal ein Schild vor die T├╝r, dass immer nur ein Kind reinkommt.

 

Von so viel Bewegungsfreude werden sogar die Lehrer angesteckt

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