An unserer Schule sollen Schüler*innen lernen, und gleichzeitig in ihrer ganzen Entwicklung gefördert werden.

Der Schwerpunkt  unserer Erziehung und  Förderung ist  die „Resilienz“.

 

 

Resilienz ist der Begriff für das Immunsystem unserer Seele. Welche Abwehrkräfte haben wir?

Wie gehen wir mit allen Herausforderungen und schwierigen Erfahrungen um?

Wie wehren wir uns dagegen und wie gehen wir stärker aus der Situation heraus?

 

 

 

 


 

Wie können wir trotz der Herausforderungen wachsen? Was hilft uns dabei?

 

 

 

Thema & Projekt „Resilienz“ an der Paul-Dohrmann-Schule

Das Thema „Resilienz“ wird in den letzten Jahren überall auf der Welt immer intensiver behandelt. Auch die Schulleitung und das Kollegium der Paul-Dohrmann-Schule haben sich seit längerer Zeit viel mit diesem Thema beschäftigt.

Der Begriff „Resilienz“ steht für „innere(!) Stärke“ oder psychische Widerstandskraft eines jeden von uns. Gemeinsam haben wir in diesem Schuljahr begonnen, unseren Schülern und Schülerinnen das Thema „Resilienz“ näher zu bringen, um unsere Schülerschaft für sich selbst, für ihr Leben und natürlich auch besonders für ein Leben nach der Schule, zu stärken.

Dafür gehen in diesem Schuljahr Frau Balszus, Frau Neumann und Frau Kolokythas-Ladberg in die einzelnen Klassen und bearbeiten das Thema mit den Kindern im Unterricht. Über die sogenannten „7 Säulen der Resilienz“ wird unseren Schülern und Schülerinnen das Thema, je nach Klassenstufe, anhand von Übungen, Geschichten, Rollenspielen, Musiktexten, Spielen u.v.m. nahegebracht. Das Schüler*innenparlament spielt nach vorheriger Einbeziehung die Rolle der Expertinnen und Experten.

 


Die einzelnen Säulen zur Stärkung der Widerstandskraft stehen dafür zu lernen,

 

  • ein Netzwerk aufzubauen,
  • Situationen zu akzeptieren,
  • optimistisch und dankbar zu sein für das, was man hat oder ist,
  • Verantwortung zu übernehmen
  • die Opferrolle zu verlassen,
  • Lösungen zu finden,
  • und seine Zukunft zu planen und zu gestalten.

Wir brauchen ein Schutzschild!

 

 


 

Damit dies gelingt und unsere Schüler und Schülerinnen spätestens nach der 10. Klasse von uns als gestärkte Persönlichkeiten in ein selbstständiges Leben entlassen werden können, steht seit diesem Schuljahr das Thema „Resilienz“ zeitweise auf dem Stundenplan und wird von den Klassenlehrer*innen anschließend weiter geübt.

Am Ende dieses Projektes wird jede Klasse einen künstlerischen Beitrag leisten und sich in irgendeiner Form draußen auf dem Schulgelände oder innerhalb des Schulgebäudes – passend zu den jeweiligen Resilienzsäulen – mit etwas verewigen.

Im Rahmen der Elternarbeit ist es geplant, 1-2 Workshops zu diesem Thema mit interessierten Eltern zu veranstalten.

In diesem Sinne unterstützen Sie Ihr Kind dabei, eine innerlich gestärkte Persönlichkeit zu werden, die ihren eigenen Weg selbstständig finden kann.

 

Andrea Balszus & Alexia Kolokythas-Ladberg

 

 

Texte und Fotos von:

Alexia Kolokythas-Ladberg & Andrea Balszus